Dinkelspelz

Dinkel (Triticum spelta oder Triticum aestivum ssp. spelta) oder „Spelz“ (auch: Spelt, Fesen, Vesen oder „Schwabenkorn“) ist eine Getreideart und ein enger Verwandter des heutigen Weizens. Es gibt sehr viele Mischformen und Übergänge zwischen "modernem" Weizen und Dinkel, weil beide in manchen Regionen gemeinsam angebaut und auch miteinander gekreuzt wurden.

Dinkelspelz ist die Schale bzw. das Hüllenblatt um die Blüte und wird in der heutigen Zeit sehr gerne in Kissen verwendet. 

Durch den hohen Kieselsäuregehalt (90%) wirkt es sich Dinkelspelz günstig auf den Körper aus.
 

 

 

Traubenkern

Aus dem Trester, der bei der Traubensaftherstellung zurückbleibt, werden die Traubenkerne separiert. Sie werden anschließend in einem schonenden Verfahren gereinigt und getrocknet. Traubenkerne enthalten wertvolle Inhaltsstoffe und werden auf verschiedene Weise verwertet. So wird aus ihnen ein hochwertiges Öl gepresst, sie werden zu Mehl vermahlen und weiter verarbeitet oder eben für die Kissenherstellung verkauft.

 

Wärme:

Wärme entspannt die Muskulatur, führt zu einer verbesserten Durchblutung des Gewebes und regt den Stoffwechsel an. Zur Wärmebehandlung werden die Kissen bei Gelenkschmerzen und Muskelverspannungen, bei Erkältungskrankheiten, Durchblutungsstörungen und Menstruationsbeschwerden eingesetzt. Bei Schlafstörungen und nervösen Unruhezuständen wirkt ein Wärmekissen beruhigend und entspannend. Für Säuglinge und Kleinkinder eignet es sich besonders bei Bauchschmerzen und zum Anwärmen des Bettchens oder Kinderwagens.

Und so wird es gemacht:
Zur Wärmebehandlung wird das Kissen für kurze Zeit in den Backofen (ca. 10 Minuten bei 120°) oder in die Mikrowelle gelegt und erwärmt. Beim Erwärmen in der Mikrowelle sind unbedingt die Herstellerinformationen zu beachten. Die Temperatur darf nicht zu hoch eingestellt und das Kissen nur kurze Zeit erhitzt werden. Es besteht sonst Brandgefahr.

 

Kälte:

Bei Kälte verengen sich die Gefäße und die Haut wird weniger durchblutet. Die Schmerzempfindung ist herabgesetzt. Kurz andauernde Kältereize lassen die Muskelspannung steigen. Bei langandauernden Reizen entspannt sich die Muskulatur. Kältekissen werden bei Verstauchungen und Prellungen eingesetzt, um Schwellungen zu verhindern. Sie lindert die Beschwerden bei Kopf- und Zahnschmerzen. Auch bei Augenreizungen, z. B. als Symptom bei Allergien, hilft ein gekühltes Traubenkernkissen.
Für die Kälteanwendung steckt man das Kissen in eine Plastiktüte und legt es zum Abkühlen in die Kühltruhe oder in den Kühlschrank. Es ist zu beachten, dass ein sehr kaltes Kissen nicht direkt mit der Haut in Kontakt kommen darf. Es sollte zur Behandlung in ein Tuch eingeschlagen werden.
 

 

 

Hirsespreu

Hirse ist ein Urgetreide und zählt zu der großen Familie  der Gräser. Die Hirsepflanze nimmt viele Mineralien wie  Magnesium, Eisen, Mangan, Kupfer, Kieselsäure sowie  eine große Menge an B-Vitaminen auf. Hirsespreu verwendeten schon unsere Urgroßmütter,
wenn ihre Kinder unruhig waren und nicht einschlafen  konnten. Hirsespreu kann die organeigene Schwingung
anregen und Stauungen sowie Blockaden lösen. Die  Wirkung entsteht daraus, dass das hier erscheinende
Mineral - der Kiesel - durchlässig ist für Wärme und Licht.  Die Körner passen sich ausgezeichnet der Kopfform an und bewirken, dass Wirbelsäule und Nacken in einer  Geraden liegen.

Hirsespreu ist atmungsaktiv, im Sommer wird die Füllung  nicht zu warm, im Winter nicht zu kalt. Der Spreu reinigt sich selbst durch regelmäßiges Lüften an der Sonne. Um die optimale Wirkung des Spreus zu nutzen sollte die  Füllung nach 2 bis 3 Jahren erneuert werden.

 

Positive Auswirkungen bei:

- Verspannungen des Nackens

- Kopfschmerzen und Migräne

- Verkrampfungen und Rückenschmerzen

- Schlaflosigkeit und Nervosität

- Rheuma

- Leberbeschwerden

- Asthmatische und sonstige allergische Beschwerden

 

 

 

Kirschkern

Das Kirschkern-Kissen ist ein uraltes Hausmittel und kommt ursprünglich aus der Schweiz. Es wird als trockene
Wärmflasche oder trockener Kühlbeutel benutzt. Es dient in  einfacher und wirksamer Weise sowohl der Erweiterung des Körperbewusstseins als auch der Linderung von Schmerzen. Der absolut trockene Kirschkern lädt sich mit Hitze auf und  gibt diese ganz gezielt an die betroffenen Körperstellen ab.  Er ist von der Verwendung her viel  ngenehmer, als eine  traditionelle mit Wasser gefüllte Wärmflasche, da er nicht so  heiß wird und auch nicht so stark auskühlt. Auch zur Anwendung  als Kältekompresse eignet sich das Kirschkern-Kissen  hervorragend: einfach das im Kühlschrank abgekühlte Kissen  auf die schmerzende Körperstelle auflegen. Es wirkt angenehm
kühlend, jedoch nicht zu kalt.

Eine weitere Möglichkeit das Kirschkern-Kissen für Ihr Wohlbefinden
zu nutzen, ist Finger- und Fußmassage, wenn Sie die Beweglichkeit
der Gliedmaßen durch eine gezielte Massage trainieren oder bei
Kindern diese animieren möchten.

Wirkungsweise und Prophylaxe:

 

Wärme:

- Bauchschmerzen

- Blasenentzündung, Reizblase

- Bronchitis/Erkältung/Husten

- Gelenkschmerzen

- Hexenschuss

- Menstruationsbeschwerden


Kälte:

- Krampfadern/Venenprobleme

- Fieber (evtl. mit Wadenwickeln)

- Insektenstiche und Juckreiz

- Kopfschmerzen- Zahnschmerzen

- Kreislaufprobleme (Nackenmassage)

- Muskelzerrung

- Nasenbluten

- Prellung/Quetschungen

- Sonnenbrand/Verbrennungen

- Sportverletzungen

- sonstige Anwendungen

- als Massagekissen gegen Blähungen

- für die Bewegungstherapie
  (Hand- und Fuß-Walken, rubbeln, drücken und kneten)

Material:

Füllung: 100 % gereinigte und getrocknete Kirschkerne

Bezug: 100 % Baumwolle


Handhabung:

Beim Erwärmen im Backofen sollte eine Temperatur von max. 100 °C Celsius gewählt werden. Falls nur eine Mikrowelle vorhanden ist, je nach Größe des Kissens und Leistung der Mikrowelle ca. 1-3 Minuten.