10 Kleidungsstile

1. French chic


„Mode verschwindet, nur Stil bleibt erhalten“ dieser Satz stammt von der Französin Coco Chanel und beschreibt gut den Stil des French chic, der manchmal auch Parisian Style genannt wird.

Der Stil orientiert sich am Stereotypen einer französischen Frau: elegant, zeitlos, weiblich, natürlich und selbstbewusst. Die Kleidung ist hochwertig in den Materialien und der Verarbeitung und wird lange getragen. Die Eleganz bringen weiße Blusen und der Trenchcoat die Zeitlosigkeit. Die Farben sind häufig creme, schwarz und weiß oder typisch französisch: weiß, blau und rot. Dieser Stil lebt auch von Accessoires. Eine spezielle Handtasche oder roter Nagellack machen das sonst eher schlichte Outfit interessanter.


Am besten passt zu diesem Outfit ein natürliches Make-up mit dezentem Lippenstift. Die Frisur wirkt ein wenig ungemacht (was sie nicht ist) mit leichten Locken oder herausfallenden Strähnen bei Zopf oder Dutt.


Einmal French chic getragen und ich sehe mich schon am Fenster sitzen mit Kaffee und Croissant, während ich mich gerade aufsetze und verträumt auf die Stadt sehe.




2. Capsule Wardrobe


Dieser Kleidungsstil ist derzeit besonders beliebt und will endlich die Frage abschaffen „Was soll ich anziehen?“. Denn viele haben dieses eine wunderschöne Teil im Kleiderschrank, das dennoch ungern getragen wird. Die Divise der Capsule Wardrobe ist, dass alles im Kleiderschrank sich kombinieren lässt und für jeden Anlass ein Outfit dabei ist.


Meistens sind deshalb die Sachen einfarbig und schlicht und entsprechen ein wenig dem Casual Stil oder auch dem French chic. Das müssen sie aber nicht. Das schöne an diesem Stil ist, dass er individuell zusammengestellt werden kann.


So ist das Vorgehen: Einmal den ganzen Kleiderschrank ausräumen und danach wirklich nur 50 Teile auswählen. Die Frage ist dabei immer: Passt das zu den anderen Sachen. Mit ein bisschen Übung ist es erstaunlich wie viele verschiedene Outfits mit nur wenigen Kleidungsstücken entstehen können.





3. Streetstyle


Street Style ist lässig. Er beschreibt keinen konkreten Stil, sondern den Stil der pulsierenden Metropolen, die Kleidung, die die Leute tragen, wenn sie durch die Straße gehen. Modemacher lassen sich auch gerne von ihrer Umwelt inspirieren und greifen die Trends, die in den Städten entstehen auf.


Die von manchen Großeltern verhassten Jeans mit Löchern, gehören gerne zu Outfits des Streetstyles. Auch Oversize Pullis und Momjeans passen hier zur Garderobe. So wie es in der Stadt ganz viele unterschiedliche Menschen gibt, so werden im Streetstyle verschiedene Stile in einem Outfit gemixt. Beispiele hierfür sind Jeans mit Blazer oder Sneaker und Rollkragenpulli. Den Kombinationsmöglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Passende Accessoires sind z.B. ungewöhnliche Brillen.


Im Streetstyle Outfit mache ich eine kleine Reise und schlendere durch die Straßen von New York.





4. Casual


Casual heißt frei übersetzt: Passt zu allem. Dieser Stil ist wahrscheinlich der häufigste getragene Stil. Jeans, T-Shirt und Sneaker angezogen und fertig ist das Casual-Outfit. Der Stil folgt dem Dresscode keinem Dresscode zu folgen, das macht ihn allerdings auch schwer zu beschreiben.


Dementsprechend können alle Accessoires getragen werden, müssen es aber auch nicht. Auch bei den Haaren oder dem Make-up gibt es keine Tipps.


Casual angezogen geht schnell und bringt bei mir Arbeitsmotivation.





5. Romantisch


Dieser Stil ist sehr feminin und kann auf den ersten Blick als kitschig oder zu bonbonfarben erscheinen, dabei ist er eher verspielt und verträumt.


Beim romantischen Stil sind vor allem Kleider und Röcke zu sehen. Oberteile mit Puffärmeln und/oder Rüschen gehören zur Schnittpallette. Die Kleider sind eher tailliert und die Schulter wird bei Off-Shoulder-Schnitten gezeigt. Zu den Materialien gehören fließende Stoffe, Spitze, Chiffon oder Mesh, manchmal auch mit Stickereien. Das Klassikermuster sind Blümchen in allen Varianten oder auch Pünktchen. Die Farben sind oft pastellig.


Accessoires sind Goldketten und dünne, filigrane Armbänder. Im Herbst und Winter passen Lederstiefel oder Lederhalbschuhe und im Sommer Sandalen und Ballerinas. Das Make-up ist dezent und in Rosa -oder Nudetönen gehalten. Die Haare können geflochten sein, gelockt oder im Dutt, Half Updo, Hochsteckfrisuren mit schönen Haarnadeln. Die Wahl ist frei nach gusto.


Im romantischen Outfit bin ich am Frühlingsanfang, ich fühle die ersten warmen Sonnenstrahlen auf der Haut und freue mich. Ich sehe mich heiter durch die summenden Wiesen gehen und einen kleinen Strauß aus Wildblumen pflücken.





6. Bohemian/ Boho


Gut ist, was bequem ist! So könnte Boho oder auch Ethno beschrieben werden, allerdings ist dann noch nicht alles genannt. Eine Variante des Boho ist das Boho-chic, auch Ibiza-Stil genannt. Boho gibt es schon lange: Das Wort kommt von „bohème“ und war die Bezeichnung für intellektuelle Künstler, Schriftsteller und Musiker*innen. Die Norm dieser Gruppe war Freiheit und mit der Natur verbunden zu sein. Heute rechnet man auch Teile der Mode der Hippiekultur zum Bohostil.


Die Freiheit wird auch auf d