Top Ten der Nähartikel, die ich jedem Anfänger empfehlen würde



1. Stecknadeln mit Glaskopf: Ob das die alten Stecknadeln von der Oma sind, spielt dabei keine Rolle. Wichtig ist nur, dass sie noch richtig spitz sind. Ein Glaskopf ist optimal, weil der auch beim drüber bügeln nicht schmilzt.



2. Der Kantenführer: Nie waren ein paar wenige Euro so gut investiert wie in dieses Hilfsmittel. Der (sehr, sehr starke) Magnet wird im Abstand der gewünschten Nahtzugabe auf der Stichplatte befestigt und voila: schiebt man beim Nähen seine Stoffkante daran entlang ist die Naht kerzengerade. Den Magneten habe ich auch schon oft zweckentfremdet, wenn ich mal einen starken Magneten gebraucht habe, um etwas metallenes irgendwo raus zu fischen.



3. Eine gute Stoffschere: Gerne auch eine richtig gusseiserne. Die kann man ab und an zum Scherenschleifer bringen und hat viele Jahre Freude daran. Im Idealfall benutzt man nur selbst seine Schere und verleiht sie nicht. Die Schere nimmt über Wochen hinweg beim Schneiden einen bestimmten Winkel auf der Schneidefläche an. Wird die Schere noch von anderen benutzt, kann sie schnell stumpf werden. Übrigens gibt es auch Linkshänder-Stoffscheren.




4. Magnetisches Nadelkissen:

Wer Kinder oder Katzen hat wird schnell sehr dankbar sein über das magnetische Nadelkissen. Fallen einmal alle Stecknadeln auf den Boden, sind sie in sekundenschnelle wieder aufgehoben. Super auch als Geschenkidee für Nähbegeisterte.




5. Handmaß: Zum Anzeichnen der Nahtzugabe oder zum Umbügeln von Säumen ist ein Handmaß eine gute Anschaffung. Es ist sehr handlich und lässt sich deswegen schnell verschieben.



6. Maßband: Um sich selbst oder andere ausmessen zu können ist ein Maßband unverzichtbar. Es gibt verschiedene Längen und welche mit Löchern und Haken zum Befestigen.



7. Stoffkreide, Kreidestift oder Trickmarker:

Ich persönlich arbeite am liebsten mit dem Trickmarker. Das ist aber Geschmackssache. Im Idealfall verschwindet der Trickmarker nach einiger Zeit oder beim Waschen. Es kann jedoch sein, dass er vom Bügeln im Stoff fixiert wird. Auch ist er nicht auf jeder Stofffarbe zu sehen. Von Prym ist die Stiftfarbe Lila. Für dunklere Textilien ist zum Anzeichnen die Kreide besser geeignet. Den Stift benutze ich am liebsten, weil er präziser ist.



8. Einen Nahttrenner:

Hat man sich erst vernäht, wird man dankbar sein für dieses Werkzeug. Der Nahttrenner ist jedoch nur mit Vorsicht einzusetzen. Man kann ihn zum Öffnen von Knopflöchern verwenden oder zum, wie es sein Name schon sagt, Nähte trennen. Nur abrutschen darf man dabei nicht, sonst hat man schnell sein Kleidungsstück ruiniert.



9. Eine Handnähnadel: Ab und zu ist ein Knopf vielleicht schneller mit der Hand angenäht, als mit der Maschine. Auch um Abnäher auf dem Schnittmuster zu markieren ist die Nähnadel gut geeignet.



10. Gutes Nähgarn: Und wenn ich sage: „gutes Nähgarn“ meine ich nicht das staubige 100er-Set Garn von der Oma. Viele verlieren leicht die Freude am Nähen, wenn der Faden ständig reißt. Lieber 4-5 Farben, die häufig gebraucht werden, als 99 Farben, die man nie verwenden wird. Zusätzlich empfehle ich zum Hosenkürzen auch ein (dickeres) orange-braunes Jeansgarn.



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